Marketing ohne Jahresplan – der stille Umsatzkiller in der Augenoptik

Erfolg beginnt mit Planung

Der unternehmerische Erfolg eines Augenoptikgeschäfts hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören Qualität, Service, Produkte, Beratung, Lage, das Team und vor allem der persönliche Draht zu den Kund:innen. Viele inhabergeführte Augenoptikgeschäfte können bei den meisten dieser Punkte einen klaren Haken machen. Hier wird mit viel Herzblut beraten, es wird sich Zeit genommen, die Produkte sind hochwertig und die Kundenbeziehungen oft über Jahre gewachsen.

Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass genau solche Geschäfte automatisch erfolgreich sind. Und trotzdem zeigt die Realität etwas anderes. Denn so wichtig all diese Faktoren auch sind, reichen sie heute allein nicht mehr aus. Jedes Unternehmen braucht Sichtbarkeit.

Und genau hier übersehen viele Augenoptikgeschäfte einen entscheidenden Punkt:
Es fehlt der klare Blick auf das gesamte Jahr, mit einem strukturierten Marketingplan, einer effektiven Budgetplanung und der bewussten Entscheidung, Marketing zu einer der wichtigsten Aufgaben im Unternehmen zu erklären.

Der strategische Schritt, den viele überspringen

Viele Augenoptikgeschäfte nehmen sich nicht bewusst die Zeit, um Marketing zum Jahresende oder spätestens zu Beginn eines neuen Jahres strategisch zu planen. Statt Entscheidungen zu treffen, welche Marketingaktivitäten im Laufe des Jahres Priorität haben sollen, wie das Budget verteilt wird und ob diese Maßnahmen zur jeweiligen Personalsituation passen, startet man einfach ins neue Jahr. Das Tagesgeschäft gibt den Takt vor.

Marketingplanung als strategisch wichtiger Schritt wird dabei häufig übersprungen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil der Alltag dominiert. Das Problem ist, dass Marketing so keine feste Rolle im Unternehmen bekommt, sondern eine optionale Aufgabe bleibt, die auf später verschoben wird. Meist so lange, bis das Geschäft im Laufe des Jahres spürbar ruhiger wird.

Eine solche Leerlaufphase ist kein Ausnahmefall, sondern gehört zu jedem Geschäftsjahr dazu. Oft sogar mehrfach. Erst dann entsteht bei vielen der Gedanke, dass man „mal etwas mit Marketing machen müsste“. Mit fatalen Folgen.

Marketing im Takt des Umsatzes oder bewusst dagegen?

Wer Marketing einsetzt, wenn das Geschäft bereits ruhiger geworden ist, handelt zyklisch. Marketing folgt in diesem Fall der aktuellen Geschäftslage. Läuft es gut, passiert wenig oder gar nichts. Läuft es schlechter, soll Marketing möglichst schnell gegensteuern.

Genau dieses Vorgehen ist in vielen Augenoptikgeschäften verbreitet. Es fühlt sich logisch an, ist in der Praxis jedoch problematisch. Denn Marketing braucht Zeit, um Wirkung zu entfalten. Sichtbarkeit, Vertrauen und Aufmerksamkeit entstehen nicht über Nacht. Wer erst reagiert, wenn der Umsatz bereits nachlässt, kommt zwangsläufig zu spät.

Antizyklisches Marketing funktioniert anders. Hier wird Marketing bewusst in Phasen betrieben, in denen das Geschäft gut läuft. Nicht, weil es akut nötig erscheint, sondern weil genau dann Zeit, Muße und Budget vorhanden sind.

Antizyklisches Marketing baut Sichtbarkeit auf, bevor sie dringend gebraucht wird. Es sorgt dafür, dass ein Geschäft auch in ruhigeren Phasen präsent bleibt, ohne hektisch reagieren zu müssen. Der Unterschied liegt nicht im Budget, sondern im Zeitpunkt. Und dieser Zeitpunkt entscheidet maßgeblich darüber, ob Marketing strategisch eingesetzt wird oder lediglich als Notfallinstrument dient.

Reaktives Marketing führt fast zwangsläufig zu Preisaktionen

Wenn Marketing unter Druck entsteht, greift man meist zur schnellsten und vermeintlich wirkungsvollsten Stellschraube: dem Preis. Rabattaktionen erzeugen kurzfristig Aufmerksamkeit, sie sorgen für mehr Frequenz im Geschäft und vermitteln das Gefühl, aktiv gegenzusteuern. Nach außen sieht es nach Handlungskraft aus.

Das eigentliche Problem zeigt sich jedoch oft erst im Rückblick. Selten wird sauber nachkalkuliert, wie viel zusätzlicher Umsatz tatsächlich entstanden ist, wie viel Marge dabei verloren ging und welche Belastung diese Aktionen für das Team bedeutet haben. Unterm Strich bleibt häufig die Erkenntnis, dass man zwar beschäftigt war, wirtschaftlich aber wenig gewonnen hat.

Gleichzeitig prägen solche Maßnahmen das Bild nach außen. Kund:innen lernen, dass es sich lohnt zu warten oder dass der Preis das entscheidende Argument ist. Genau das widerspricht jedoch dem Selbstverständnis vieler inhabergeführter Augenoptikgeschäfte, die mit Qualität, Beratung und Vertrauen überzeugen möchten und nicht über Rabatte definiert werden wollen.

Kaufentscheidungen entstehen durch Konstanz

Seit Jahren zeigen Studien aus Marketing- und Verhaltensforschung, dass Menschen mehrere Berührungspunkte mit einer Marke benötigen, bevor sie eine Entscheidung treffen.1, 2 Früher war dabei häufig von sieben Touchpoints die Rede. Aktuelle Untersuchungen gehen deutlich weiter: Je nach Branche und Wettbewerbssituation sprechen Studien heute sogar von 30-40 notwendigen Kontaktpunkten, bis eine Marke als relevant wahrgenommen und in eine Kaufentscheidung einbezogen wird.1, 2, 3

Das ist besonders für die Augenoptik entscheidend. Denn selten braucht jemand spontan eine neue Brille. Der Bedarf entsteht schleichend. Und in dem Moment, in dem er entsteht, greift man auf den Namen zurück, der vertraut wirkt. Auf das Augenoptikgeschäft, das immer wieder präsent war. Marketing bezeichnet diesen Effekt als mentale Verfügbarkeit. Wer sie besitzt, wird zur Nummer eins in den Köpfen seiner Zielgruppe.

Diese Position lässt sich nicht durch eine einzelne Aktion erreichen. Sie entsteht ausschließlich durch Konstanz. Was zunächst nach hohem Budgeteinsatz klingt, kann im Gegenteil sehr preiswert sein. Es geht schließlich nicht um wenige große Maßnahmen, sondern um viele kleine, teilweise sehr kostengünstige Kundenkontakte. Diese Vielzahl an Kontakten macht Marketing zu einem dauerhaften Prozess über mehrere Kanäle hinweg. Wer das systematisch einsetzt, baut Vertrauen, Bekanntheit und Nachfrage auf – über das ganze Jahr hinweg.

Ein Marketingjahr braucht Struktur, keine Schnellschüsse

Ein Marketing-Jahresplan bedeutet nicht, dass alles bis ins Detail festgezurrt sein muss oder jeden Monat eine große Kampagne umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, dem Marketing einen festen Platz im Jahresverlauf zu geben. Themen, Anlässe und Schwerpunkte werden vorab grob eingeordnet, Budgets sinnvoll verteilt.

Diese Struktur schafft Orientierung und entlastet im Alltag. Sie verhindert Schnellschüsse, die aus dem Moment heraus entstehen. Stattdessen wird ein verlässlicher Rahmen aufgebaut, innerhalb dessen flexibel gearbeitet werden kann.

Marketing-Inspirationen Monat für Monat

Die folgende Übersicht zeigt beispielhaft, wie eine Marketingstruktur über ein ganzes Jahr hinweg aussehen kann. Sie ist bewusst als Inspiration gedacht und nicht als fester Plan. Jeder Monat steht für einen thematischen Schwerpunkt und eine bestimmte Art der Kommunikation.

Im Brillen Guru-Mentoring werden monatlich mehrere Themen freigeschaltet. Dieser Artikel stellt pro Monat bewusst nur ein Beispiel vor, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu zeigen. Die Übersicht soll verdeutlichen, wie Marketing strukturiert, abwechslungsreich und planbar über das Jahr hinweg gedacht werden kann.

Google-Bewertungen für Augenoptiker: Persönliche Ansprache und QR-Code-Zugang auf Smartphone. Gelbe Sterne mit Aufruf zur Bewertung.

Google-Bewertungen: Die Basis für Sichtbarkeit und Vertrauen

Der Jahresanfang ist ein idealer Zeitpunkt, um im Marketing bewusst an der Basis zu arbeiten. Bevor Aktionen oder Kampagnen in den Fokus rücken, lohnt sich der Blick auf die ersten Kontaktpunkte, über die potenzielle Kund:innen ein Augenoptikgeschäft wahrnehmen. Und auch wenn KI-gestützte Suche zunehmend diskutiert wird, bleibt Google für lokale Kaufentscheidungen der zentrale Einstiegspunkt.

Aktuelle Erhebungen zeigen, dass klassische Suchanfragen weiterhin den größten Anteil ausmachen. KI-basierte Suchsysteme werden je nach Studie derzeit nur von einem einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentsatz der Nutzer:innen regelmäßig verwendet.4, 5 Gerade bei lokalen Dienstleistungen wie der Augenoptik erfolgt die Recherche überwiegend weiterhin über Google.6

Google-Bewertungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie beeinflussen nicht nur das Vertrauen potenzieller Kund:innen, sondern wirken sich auch direkt auf das lokale Ranking aus. Viele Augenoptikgeschäfte verfügen noch über weniger als 20 Bewertungen und bleiben damit unter dem Radar. Ein systematischer Ansatz kann hingegen zu 100 oder mehr Rezensionen führen und die Sichtbarkeit deutlich steigern.

Bewertungen entstehen nicht zufällig. Sie lassen sich gezielt fördern, z. B. durch persönliche Ansprache im Geschäft, über Links in E-Mails oder durch gut sichtbare QR-Codes, die direkt zur Bewertungsseite führen. Besonders wirkungsvoll ist die Kombination aus persönlicher Bitte und einfacher Umsetzung. Etwa dann, wenn Kund:innen ohnehin kurz warten, weil in der Werkstatt noch etwas angepasst wird.

Im Marketingansatz von Brillen Guru ist das Thema Google-Bewertungen fest verankert. Neben erprobten Strategien stehen auch sofort einsetzbare Materialien zur Verfügung, mit denen Augenoptikgeschäfte kontinuierlich und ohne großen Mehraufwand Bewertungen sammeln können.

Rezept-Posts auf Smartphone: Quinoa-Salat mit Lachs, Zutaten, Vorbereitungs- und Zubereitungsschritte.

Informative Social-Media-Posts: Regelmäßigkeit statt Werbedruck

Im Februar liegt der Fokus auf informativen und unterhaltsamen Social-Media-Inhalten: Beiträge, die Wissen vermitteln, Interesse wecken und Nähe aufbauen, ohne werblich zu wirken. Genau diese Art von Content funktioniert auf Social Media besonders gut.

Im Brillen Guru-Mentoring stehen dafür vollständig vorbereitete Postings zur Verfügung. Texte, Grafiken und Hashtags sind bereits ausgearbeitet und lassen sich mit wenigen Klicks an das eigene Geschäft anpassen. Das nimmt Druck aus dem Alltag und erspart es, immer wieder neue Inhalte entwickeln zu müssen.

Thematisch reicht das von Wissensbeiträgen, etwa zu luteinhaltigen Lebensmitteln, bis hin zu darauf aufbauenden Anregungen für den Alltag, in diesem Fall Rezeptideen. In einer ersten Postingreihe werden Zutaten vorgestellt und eingeordnet, in einer zweiten Reihe werden passende Rezepte gezeigt: informativ, alltagstauglich und so aufbereitet, dass sie Lust machen, weiterzulesen oder sogar nachzukochen.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Regelmäßigkeit. Wer vorbereitetes Material nutzt, bleibt kontinuierlich sichtbar und vermeidet längere Pausen auf den sozialen Kanälen. Genau solche Lücken werden von Plattformen mit geringerer Reichweite abgestraft. Strukturierte, einfach umsetzbare Inhalte erleichtern deshalb nicht nur den Alltag, sondern sichern langfristig auch die Sichtbarkeit.

Osteraktion für Augenoptiker: Postkarte und Social-Media-Posts mit Brillenglas-Ostereiern und Osterhase

Saisonale Aktionen: Zusatzverkäufe gezielt fördern

Der März ist der erste Monat im Jahr, in dem saisonale Themen eine zentrale Rolle spielen. Mit Ostern steht ein Anlass bevor, der sich ideal eignet, um Kund:innen zu aktivieren und Zusatzverkäufe anzustoßen.

Ein Beispiel dafür ist die Brillen Guru-Osterkampagne, bei der Brillengläser grafisch zu Ostereiern oder Osterhasen werden. Ein Motiv, das sofort ins Auge springt.

Die Aktion ist dabei nicht als Einzelmaßnahme gedacht, sondern als durchgängiges Konzept. Sie besteht aus aufeinander abgestimmten Elementen wie Anschreiben, Newslettern, Postern für das Geschäft sowie Social-Media-Postings. So lassen sich mehrere Kanäle parallel bespielen. Jeder Betrieb kann dabei selbst entscheiden, welche Kanäle genutzt werden und wie intensiv die Kampagne ausgespielt wird.

Gerade diese Vielseitigkeit macht saisonale Aktionen so wirkungsvoll. Sie schaffen Gesprächsanlässe, laden Bestandskund:innen erneut ins Geschäft ein und fördern die Neukundengewinnung auf eine charmante Weise. Gleichzeitig bleibt das Marketing planbar und fügt sich sinnvoll in den Jahresverlauf ein.

Empfehlungskarten für Augenoptiker: Blindfisch-Motiv mit Schatztruhe, Vorder- und Rückseite

Aktives Empfehlungsmarketing: Stammkund:innen gezielt einbinden

Im April rückt ein Marketinghebel in den Fokus, der oft unterschätzt wird, obwohl er zu den wirkungsvollsten gehört: Empfehlungen durch zufriedene Stammkund:innen. Ein bestehender Kunde ist nicht nur wirtschaftlich wertvoller, weil er häufiger kauft und dem Geschäft vertraut. Er ist auch deutlich eher bereit, seine positiven Erfahrungen weiterzugeben.

Empfehlungen entstehen jedoch selten von allein. Genau wie bei den Google-Bewertungen liegt der Schlüssel darin, Kund:innen aktiv darauf anzusprechen und ihnen den Prozess so einfach wie möglich zu machen. Hier setzt die Blindfischkarte an. Sie erinnert Kund:innen sichtbar daran, ihr Augenoptikgeschäft weiterzuempfehlen, und macht das Empfehlen leicht und selbstverständlich.

Statt darauf zu hoffen, dass gute Erfahrungen weitererzählt werden, wird der Impuls bewusst gesetzt. Persönlich, wertschätzend und ohne Verkaufsdruck.

So wird Empfehlungsmarketing planbar. Nicht als einmalige Aktion, sondern als wiederkehrender Bestandteil bei z. B. der Brillenabholung. Und genau das macht diesen Ansatz so wirkungsvoll. Denn Empfehlungen aus Überzeugung gehören nach wie vor zu den nachhaltigsten Formen der Kundengewinnung.

Kundenstimmen-Generator für Augenoptiker: Tablet mit Multiple-Choice-Formular zu Sehtestung, Qualität und Service

Kundenstimmen-Generator: Authentisch und einfach

Im Mai steht ein Thema im Fokus, das im Marketing oft unterschätzt wird, dabei aber enorm wirkungsvoll ist: ausführliche Kundenstimmen. Sie leisten mehr als klassische Google-Bewertungen, weil sie potenziellen Kund:innen auf der Website oder in anderen Marketingmaterialien einen deutlich tieferen Einblick in die Qualität der Beratung, der Produkte und des gesamten Einkaufserlebnisses geben.

Die größte Hürde liegt jedoch meist nicht im Willen der Kund:innen, sondern im Sammeln dieser Aussagen. Genau hier setzt der Kundenstimmen-Generator an. Er vereinfacht den Prozess erheblich, indem Kund:innen ihre Erfahrungen über ein Multiple-Choice-Verfahren festhalten können. Aus einzelnen Antworten entstehen aussagekräftige, gut formulierte Testimonials, die sofort im Marketing eingesetzt werden können.

Jede Kundenstimme kann direkt rechtssicher freigegeben und unterschrieben werden. Das schafft Klarheit und Sicherheit bei der Nutzung der Aussagen, ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand.

Fertige Presseberichte für Augenoptiker: Zeitungsartikel über Verkehrssicherheit und Kinderaugen

Vom Vertrauensvorschuss profitieren: Pressearbeit gezielt nutzen

Der Juni steht exemplarisch für ein Marketingthema, das gerade in der Augenoptik eine besondere Wirkung entfaltet: die Pressearbeit. Vor allem bei der Zielgruppe 50+ spielt die Tageszeitung nach wie vor eine wichtige Rolle. Redaktionelle Berichterstattung genießt einen hohen Vertrauensvorschuss, wird ernst genommen und deutlich aufmerksamer gelesen als klassische Anzeigen.

Gerade im Juni bieten sich gleich zwei Themenfelder für relevante Pressearbeit an. Zum einen ist da der Tag der Verkehrssicherheit, der sich ideal eignet, um über gutes Sehen im Straßenverkehr zu informieren. Zum anderen sind natürlich Themen rund um Sommerferien, Schulanfang und die Bedeutung guten Sehens für den Lernerfolg von Kindern aktuell. Beides sind Inhalte mit echtem Mehrwert, die Redaktionen gern aufgreifen.

Im Brillen Guru-Mentoring stehen dafür fertig ausgearbeitete Presseartikel zur Verfügung. Die Texte müssen lediglich an wenigen, klar gekennzeichneten Stellen individualisiert werden, etwa mit dem Namen des Geschäfts oder der Inhaberin bzw. des Inhabers.

Selbst die passende E-Mail an die Redaktion ist bereits vorbereitet. So wird Pressearbeit planbar, zeitsparend und auch neben dem Tagesgeschäft gut umsetzbar. Statt lange zu überlegen, was man schreiben könnte, wird ein Thema ausgewählt, angepasst und versendet. Das Ergebnis ist glaubwürdige Sichtbarkeit, die Vertrauen aufbaut und das eigene Fachgeschäft stark positioniert.

Personalisierte Sehtest-Postkarte für Augenoptiker: Männersehtest mit Namen, Laptop zeigt interaktiven Sehtest

Personalisierte Sehtest-Postkarten: Kundenbindung neu gedacht

Menschen reagieren besonders aufmerksam auf ihren eigenen Namen. Dieses Prinzip funktioniert im persönlichen Gespräch ebenso wie in der schriftlichen Kommunikation. Und genau hier setzen personalisierte Sehtest-Postkarten an.

Statt allgemeiner Erinnerungen werden gezielt Kund:innen angesprochen, bei denen der nächste Brillenkauf absehbar ist – etwa zwei Jahre nach der letzten Versorgung. Auf der Postkarte erscheint der Name des Kunden bzw. der Kundin als Sehtestmotiv: eine kleine Irritation, die Aufmerksamkeit erzeugt und dafür sorgt, dass die Botschaft nicht übersehen wird.

Der Versand per Postkarte ist dabei bewusst gewählt. Er ist kostengünstig, haptisch und hebt sich deutlich von digitaler Kommunikation ab. Die Botschaft springt sofort ins Auge, ohne erklärungsbedürftig zu sein.

Die personalisierte Sehtest-Postkarte ist Teil des Brillen Guru-Mentorings und vollständig vorbereitet. Gestaltung, Text und Struktur sind fix und fertig ausgearbeitet und lassen sich mit wenigen Angaben individualisieren. So entsteht eine gezielte, wertschätzende Kundenansprache, die hilft, bestehende Kund:innen zur richtigen Zeit erneut ins Geschäft einzuladen.

Guerilla-Marketing für Augenoptiker: Brillenmotiv und Text auf Pflastersteinen mit Hochdruckreiniger gesprüht

Werbeflächen mit Laufkundschaft: Guerilla-Marketing mit System

Der August eignet sich ideal für aufmerksamkeitsstarke Aktionen im öffentlichen Raum. Die Sommermonate bringen hohe Laufkundschaft, das Wetter spielt mit und ungewöhnliche Maßnahmen fallen besonders auf. Genau hier setzt die Hochdruck-Brille an: eine Guerilla-Marketing-Kampagne, die ohne klassische Werbeflächen auskommt und trotzdem maximale Sichtbarkeit erzeugt.

Das Prinzip ist einfach. Mit Schablonen werden Brillenmotive und kurze Slogans mithilfe eines Hochdruckreinigers auf verschmutzte Gehwege, Plätze oder Pflasterflächen gebracht. Zurück bleibt ein Brillenmotiv an Orten mit viel Publikumsverkehr. Alternativ kann das Motiv auch mit Sprühkreide umgesetzt werden.

Die Hochdruck-Brille ist Teil des Brillen Guru-Mentorings und wird bereits deutlich früher im Jahr, im März, ausgeliefert. Das ist bewusst so gewählt. Die Aktion braucht Vorlauf. Im August möchte man nicht erst Genehmigungen beantragen oder Motive abstimmen, sondern umsetzen. Der zeitliche Abstand ermöglicht es, die Kampagne in Ruhe zu planen, geeignete Flächen auszuwählen und sich bei Stadt oder Gemeinde über eine mögliche Sondernutzungserlaubnis zu informieren. Je nach Kommune liegt der erforderliche Obolus häufig zwischen etwa 20 und 100 Euro.

Zur Kampagne gehören neben den Schablonen auch fertig vorbereitete Pressemeldungen sowie Social-Media-Postings. Wahlweise kann die Aktion mit einem Gewinnspiel kombiniert werden oder mit einer Spendenaktion, bei der pro gemeldeter Brille ein Betrag an ein soziales Projekt gespendet wird. So entsteht zusätzliche Aufmerksamkeit, die weit über die gereinigte Fläche hinausreicht.

Der August zeigt exemplarisch, wie wirkungsvoll ungewöhnliche Marketingideen sein können, wenn sie gut vorbereitet sind. Mit wenig Budget, klarer Planung und der richtigen Verstärkung über Presse und Social Media entsteht Sichtbarkeit genau dort, wo sie sonst teuer wäre.

Automatisierte E-Mail-Pipeline für Augenoptiker: 10 E-Mails über zwei Jahre mit Zeitabständen und Meilensteinen

Automatisierte E-Mail-Pipelines: Einmal einrichten, langfristig profitieren

Der September steht exemplarisch für ein Marketinginstrument, das besonders effizient arbeitet: automatisierte E-Mail-Pipelines. Sie ermöglichen es, über einen langen Zeitraum mit Kund:innen in Kontakt zu bleiben, ohne jeden einzelnen Kontaktpunkt manuell steuern zu müssen.

Im Brillen Guru-Mentoring beginnt eine solche Pipeline typischerweise nach der Brillenabholung. Ab dann wird eine durchdachte E-Mail-Serie über einen Zeitraum von bis zu 2,5 Jahren ausgespielt. Ziel ist nicht, ständig zu verkaufen, sondern den Kontakt sinnvoll aufrechtzuerhalten und zur richtigen Zeit relevante Impulse zu setzen.

Die Inhalte dieser E-Mails sind bewusst vielfältig aufgebaut. Sie reichen von der Bitte um eine Google-Bewertung über Hinweise auf Zusatzangebote bis hin zur Einladung zum jährlichen Service oder Sehtest. So bleibt das Geschäft präsent, ohne aufdringlich zu wirken. Gleichzeitig entstehen natürliche Anknüpfungspunkte für Zusatzverkäufe und erneute Besuche.

Der große Vorteil liegt in der Automatisierung. Ist die Pipeline einmal eingerichtet, läuft sie im Hintergrund weiter. Marketing wird dadurch unabhängig vom Tagesgeschäft und zuverlässig über längere Zeiträume hinweg wirksam. Der September zeigt damit sehr gut, wie Marketing mit System langfristig die Kundenbindung stärkt und Stabilität in die Kommunikation bringt.

Personalisierbares Kinderbuch für Augenoptiker: Die Geschichte erzählt von Kalle, einem Maulwurf, der wegen seiner Sehschwäche nicht Fußball spielen kann, bis eine passende Sportbrille alles verändert.

Verkaufen, ohne nach Verkauf zu klingen: Storytelling im Marketing

Der Oktober steht für eine Marketingform, die besonders nachhaltig wirkt: Storytelling. Geschichten schaffen Aufmerksamkeit, wecken Emotionen und bleiben im Gedächtnis, ohne sich wie Werbung anzufühlen. Gerade in sensiblen Bereichen wie Kinderbrillen ist diese Form der Kommunikation besonders wirkungsvoll.

Ein zentrales Beispiel dafür ist das personalisierbare Kinderbuch „Kalle hat den Durchblick“. Die Geschichte erzählt von Kalle, einem Maulwurf, der wegen seiner Sehschwäche nicht Fußball spielen kann, bis eine passende Sportbrille alles verändert. Das Besondere daran ist die Anpassbarkeit. Die Geschichte spielt in der eigenen Stadt oder Region und der Augenoptiker tritt mit Namen als kompetenter Ansprechpartner für Kinderbrillen auf.

So entsteht Vertrauen auf einer emotionalen Ebene. Eltern erkennen ein reales Problem wieder, Kinder fühlen sich abgeholt und das Thema gutes Sehen wird spielerisch vermittelt. Die Botschaft wird nicht erklärt, sondern erlebt. Genau das macht diese Form des Marketings so wirkungsvoll.

Im Brillen Guru-Mentoring ist das Buch eingebettet in eine komplette Kampagne. Neben dem Buch selbst stehen begleitende Materialien wie Presseberichte und Social-Media-Postings zur Verfügung, um die Geschichte sichtbar zu machen.

Social-Media-Adventskalender für Augenoptiker: Instagram-Posts mit Brillenglas-Türchen, Produkten und weihnachtlicher Gestaltung

Adventszeit: Täglich sichtbar bleiben, ohne täglichen Aufwand

Der November steht im Zeichen der Vorbereitung auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Ein Social-Media-Adventskalender eignet sich dafür besonders gut. Statt einzelner Aktionen entsteht eine Serie aus 24 aufeinander abgestimmten Beiträgen, die Aufmerksamkeit aufbauen, Vorfreude erzeugen und das Geschäft immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Im Brillen Guru-Mentoring ist der Adventskalender als komplette Kampagne vorbereitet. Grafiken, Texte und Hashtags sind fix und fertig ausgearbeitet und lassen sich farblich sowie inhaltlich schnell an das eigene Geschäft anpassen. Ergänzend stehen Ankündigungsformate wie Reels, passende Newsletter sowie Story-Vorlagen zur Verfügung, um unterschiedliche Kanäle parallel zu bespielen. Gerade in einer Zeit mit hohem Werbedruck auf sozialen Plattformen ist diese Strategie entscheidend.

Der größte Hebel liegt in der Vorbereitung. Wer den Adventskalender bereits im November vollständig plant und anlegt, nimmt sich im Dezember selbst den täglichen Stress. So wird aus einer Planungsphase eine Sichtbarkeitskampagne, die zuverlässig läuft und Raum für das Tagesgeschäft lässt.

Direktverkäufe über die eigene Website

Der Dezember steht im Marketing oft unter hohem Druck: Zeitmangel, volle Geschäfte und gleichzeitig der Wunsch, das Weihnachtsgeschäft sinnvoll mitzunehmen. Genau hier lohnt sich ein Blick auf Maßnahmen, die nicht zusätzlich belasten, sondern bestehende Strukturen nutzen. Ein Beispiel dafür sind Direktverkäufe über die eigene Website.

Die eigene Internetseite hat das Potenzial, weit mehr zu sein als eine reine Informationsquelle. Gerade im Dezember kann sie zu einem zusätzlichen Verkaufskanal werden. Besonders einfach und effektiv ist dabei der Verkauf von Gutscheinen. Sie eignen sich als Geschenk, lassen sich unkompliziert abwickeln und generieren Umsatz, ohne dass sofort Ressourcen im Geschäft gebunden werden.

Im Brillen Guru-Mentoring wird Schritt für Schritt gezeigt, wie solche Angebote technisch und inhaltlich umgesetzt werden können, von der Einrichtung über gängige Zahlungssysteme bis hin zu passenden Marketingmaterialien, um Gutscheine sichtbar zu machen. Der große Vorteil liegt in der Einfachheit. Ist das System einmal eingerichtet, läuft es im Hintergrund weiter.

Der rote Faden hinter allen Monaten

Auch wenn sich die Schwerpunkte von Monat zu Monat unterscheiden, verfolgen sie alle dasselbe Ziel: Sie bauen Sichtbarkeit auf. Nicht durch schnelle Abschlüsse um jeden Preis, sondern durch Präsenz, Vertrauen und Wiedererkennung. Kund:innen begegnen dem Geschäft immer wieder. Mal bewusst, mal beiläufig. Genau dadurch entsteht Vertrautheit.

Warum viele Augenoptikgeschäfte trotz guter Vorsätze keinen Jahresplan umsetzen

In Gesprächen tauchen immer wieder ähnliche Gründe auf: Es fehlt die Zeit, es gibt zu viele andere Baustellen und oft fühlt sich niemand wirklich verantwortlich. Marketing rutscht im Alltag nach hinten oder fällt schlicht unter den Tisch. Wer sich darin wiedererkennt, ist damit in guter Gesellschaft.

Marketing sollte sich schnell und pragmatisch auch neben dem Tagesgeschäft umsetzen lassen. Wenn jedoch jedes Posting, jeder Newsletter oder jede Aktion immer wieder neu gedacht werden muss und auf keine vorbereitete Basis zurückgegriffen werden kann, kostet das viel Energie. Genau diese Energie fehlt vielen Unternehmerinnen und Unternehmern im laufenden Betrieb. Deshalb scheitern viele nicht am Willen, sondern daran, Marketing dauerhaft in den Geschäftsalltag zu integrieren.

Wie Marketing mit System aussehen kann

Genau an diesem Punkt setzt der Mitgliederbereich des Brillen Guru-Mentorings an. Statt dir jedes Mal etwas Neues überlegen zu müssen, greifst du auf vorbereitete Themen, Kampagnen und Materialien zurück, passt sie an dein Geschäft an und setzt sie um.

Im Online-Bereich findest du eine durchdachte Marketingstruktur für das ganze Jahr. Die Kampagnen von Januar bis Dezember, wie sie in diesem Artikel beispielhaft gezeigt wurden, sind dort unter anderem abgebildet. Saisonale Aktionen, Image- und Sichtbarkeitsthemen, Empfehlungsmarketing, Social Media, Newsletter, Pressearbeit und Offline-Marketing greifen ineinander und bauen Schritt für Schritt Präsenz auf.

Alle Inhalte sind so strukturiert, dass sie sich pragmatisch umsetzen lassen – auch neben dem Tagesgeschäft, auch mit kleinem Budget. Marketing bekommt so einen festen Platz in deinem Geschäftsalltag, ohne zusätzlichen Stress zu erzeugen.

Marketing darf sich leichter anfühlen

Wenn du Marketing künftig strukturierter angehen und über das Jahr hinweg konstant sichtbar bleiben möchtest, kannst du das Brillen Guru-Mentoring 30 Tage kostenlos testen. So wird deutlich, wie ein Marketingjahr aufgebaut sein kann, welche Themen ineinandergreifen und wie sich Marketing effizient in den Geschäftsalltag integrieren lässt.

Mit dem Probemonat hast du die Möglichkeit, in Ruhe zu prüfen, ob dieser Ansatz zu deinem eigenen Geschäft und zu den Unternehmenszielen passt.

Quellenhinweise:

1 Ehrenberg-Bass Institute for Marketing Science. Studien zur mentalen Verfügbarkeit und Markenwahl
https://marketingscience.info/news-and-insights/how-do-you-measure-how-brands-grow
2 Google. Zero Moment of Truth und aktuelle Customer-Journey-Analysen
https://www.thinkwithgoogle.com/_qs/documents/706/the-zero-moment-of-truth-macro-study_research-studies.pdf
3 Statista. Übersichten zu Touchpoints im Kaufentscheidungsprozess
https://www.statista.com/forecasts/821563/digital-advertising-touchpoints-in-germany/
4 Statista. Nutzung KI-Suchsysteme vs. klassische Suche
https://www.statista.com/statistics/1454204/united-states-generative-ai-primary-usage-online-search/
5 Bitkom. Studien zur Nutzung von KI-Anwendungen im Alltag
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Internet-Suche-Wandel-Haelfte-nutzt-KI-Chat
6 Google / Think with Google. Daten zur lokalen Suche und Kaufentscheidung
https://www.thinkwithgoogle.com/_qs/documents/4135/Report_Google_Local_Search_Behavior_DE_1.pdf

Marketing-Jahresplan für Augenoptiker: Kalender mit handschriftlichen Notizen zu Google-Bewertungen und Pressearbeit

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